Pflegestellen stellen sich vor ...

Familie Zilligen, Euskirchen

So sieht es aus wenn "WSJ-Pflegestellen in Spe" noch schell in Urlaub fahren bevor die neue Nase kommt...

Vor ca. 2 Jahren saß ich am PC auf der Suche nach einer Hundeklappe.
Eine solche, die man in Türen einbauen kann. Und was soll ich sagen - es öffnete sich ein Abgrund von dem ich nichts wußte oder je gehört hatte.
Ich stieß auf "Entsorgungsklappen" für Hunde.

Die ersten Bilder die ich dort sah waren aufgehängte, vertrocknete und verstümmelte Windhunde. Ich war vollkommen aufgelöst, entsetzt und regelrecht verstört. Ohne lange nachzudenken meldete ich mich bei einem Verein und kurz darauf waren wir "Pflegestelle".
Beim ersten Hund (ein kleiner Mischling) waren wir so wahnsinnig aufgeregt (was wir immer wieder sind!), daß unsere Hunde schon Tage vor seinem Eintreffen wußten, daß da "was nicht stimmt". Was soll ich sagen. Es war toll und alles hat prima geklappt. Er war einen Monat bei uns bis er seine Familie fand und da mußte ich zum ersten Mal "loslassen". Etwas, daß mir auch heute noch sehr, sehr schwer fällt. Aber irgendwie schaffe ich es trotzdem. Mal geht es besser, mal ist es schlimmer.

Und dann kam unser erster Galgo. Ich war vor Aufregung schweißgebadet zusammen mit meinem Mann am Düsseldorfer Flughafen, mitten in der Nacht.

Ich kann mich an jedes Detail erinnern. Es sind wunderbare Erinnerungen.
Es gab auch Probleme aber nichts was man nicht schaffen konnte und er hat mein Herz für Windhunde geöffnet. Wir haben ihn kürzlich besucht und er kannte mich noch. Etwas Schöneres gibt es nicht!!!
Seither hatten wir verschiedene Hunde und Galgos bei uns zur Pflege. Jeder war anders. Doch mein Herz schlägt inzwischen ganz besonders für Windhunde.
Ihre sensible, aufmerksame Art. Ihr ganzes Wesen ist unbeschreiblich. Mit Worten kann man das kaum beschreiben. Sie werden für immer zu unserem Leben gehören.

Über Umwege habe ich Anita Volk kennen gelernt. Ich habe bei ihr einfach ein gutes Gefühl und finde sie macht ihre Sache richtig gut!! Deshalb freuen wir uns sehr, künftig für sie als Pflegestelle da sein zu dürfen.


Familie Bleckmann / Zensen, Wachtendonk

Hier nur ein Auszug einer von vielen netten Mails der Pflegefamilie an WSJ.
Sie sagt mehr als 1.000 Worte ...

Hallo Frau Volk,

allen Mädels geht es gut - unseren Jungs selbstverständlich auch.
Ich muß nur meine Literatur etwas umstellen. Am Wochenende habe ich der Bande Geschichten aus dem Orient vorgelesen und allen erklärt, wie gut es auf einem Basar riecht und welche tollen Sachen dort feilgeboten werden.
Das Ergebnis: Montag am Nachmittag als ich kam, lagen auf der Spieldecke im Hundezimmer alle meine Gewürzdosen aus der Küche geöffnet und es roch wie auf einem Basar. Alle meine Vierbeiner strahlten mich an.

Mein Verstand sagte: Purer Zufall.
Mein Mann sagte: Kannst Du unseren Kindern nicht´ mal etwas vernünftiges vorlesen...?

Herzliche Grüße
Familie Bleckmann / Zensen