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Tanis
Über
ALBA-Madrid in eine Pflegestelle nach Deutschland ... - eine "Pflegestellenzeit" - von kurzer Dauer - Hallo, mein Name ist TANIS und ich bin eine aussergewöhnliche Galga da ich Tierschützer-Herzen brechen kann. Aber lest selbst: Aus meiner
Zeit in Spanien, bevor ich zu ALBA-Madrid kam, berichte ich hier nicht.
Diese Zeiten sind vorbei. Wie man auf dem Bild sieht, sah ich dort nicht
gerade glücklich aus.
Doch das änderte sich schnell! Eines Tages
kam die frohe Botschaft, dass auch für mich eine Pflegestelle in
Deutschland gefunden wurde. Der "Tag" kam und wir wurden "verpackt". Am Ende einer
langen Reise wurden wir in Deutschland aus den Boxen geholt und unseren
Pflegeeltern - nach und nach - übergeben. Elke (die
Vertretung von ALBA-Madrid in Deutschland) ist auch jedes Mal vor Ort,
regelt alle Formalitäten und sorgt dafür, dass wir auch ALLE
abgeholt werden.
Normalerweise läuft sie, mit Mobiltelefon bewaffnet, im Gelände herum und telefoniert mit den Pflegefamilien - die im "Anmarsch" sind, uns abzuholen. Heute nicht.... dazu hatte sie KEINEN KOPF! Als MEIN zukünftiges "Pflegefrauchen" endlich in Dillenburg ankam (ich war schon sehr gespannt) konnte ich nur sehen, dass eine kleine kurzhaarige Frau aus dem Auto stieg und Richtung Elke ging. Leider konnte ich nicht mehr von dieser "Frau" sehen, da Elke in gebückter Haltung mit einem - nennen wir es mal "verzückten" - Gesichtsausdruck vor meinem "Gehege"stand, sichtlich gerührt von meinem Anblick und immer wieder sagte: "Das ist mein Hund - DAS ist MEIN HUND! Klaus komm mal schnell her, DAS ist MEIN Hund!" Aber ihr Mann Klaus ist ein ganz Cooler (jedenfalls "äußerlich", denn:"Je härter die Schale, desto weicher der Kern!")... "Nee Nee, Elke, wir haben so oft Hunde zur Pflege, da muss es nicht NOCH ein WEITERER Eigener sein, ja? - Wir reden nochmal- ok?".
Elke - total
geknickt - "schnappte" sich die Pflegefamilie und sagte, sie
würde sich melden. "Pflegemama"
und ich fuhren also in MEIN "Pflege-Zuhause".
Endlich Futter, weiche Betten und Spaziergänge!
Samstag klingelte das Telefon der Pflegefamilie und Elke war am Telefon.. Sie entschuldigte sich 1.000 Mal dafür, dass sie mich am bereits Montag nach HAUSE holen möchte und Pflegefrauchen also "nur wenig Freude" mit MIR (tollem Hund) haben wird. HURRA! es hat geklappt! (mit DIESEM Dauergrinsen bin ich ab diesem Anruf durchs Leben gegangen - aber die Zeit bis MONTAG erschien mir unendlich lange)! Ich verstehe nämlich jedes Wort . . . aber - psstt!
Am Montag kam Elke endlich! - und hatte ihre beiden Galgas im Schlepptau. Kurze Begrüßung, eine Tasse Tee, kurzes "Lümmeln" auf dem Sofa - und dann sind wir wieder losgefahren - Richtung "echter" Heimat. Ich bin in meinem neues Zuhause eingezogen und wie es mir dort ergeht... sieht man SICHER auf diesem Bild :-)) NEIN, müssen
NICHT auf "engstem Raum" schlafen....
Mein Pflegefrauchen habe ich einige Monate später noch einmal gesehen. Sie hat Futterspenden nach Dillenburg gebracht und Ihre Pflegegalga MIEL mitgebracht, da wir (MIEL und ICH) uns ein wenig ähnlich sehen. Auf diesem Bild seht ihr uns beide!
Als "Ex-Pflegefrauchen" auf mich zukam, habe ich kurz an ihr geschnuppert, einen riesen Schreck bekommen und mich sofort hinter Elke versteckt. Ich dachte ich muss zu ihr zurück und war ausser mir vor Sorge. Elke entschuldigte sich auch noch für mein VERHALTEN! - tst! "Ex-Pflegefrauchen" freute sich über meine Distanziertheit - denn GENAU SO soll es sein! Elke ist eine erfahrene Tierschützerin und hat schon unzählige Hunde in Empfang genommen... auch unzählige Galgos! Daher ist diese "Liebesgeschichte" eine sehr rührende ... und wenn Sie nicht wahr sein sollte, dann soll mir sofort die rechte Pfote abfallen! So schnell man im Glücksfall von "ALBA" fortkommt, so schnell ist man wieder dort ... :-)) Man muss allerdings ein "Heartbreaker" sein.... so wie ICH!
Eure |