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Anspringen ...

Ihr
Hund ist sehr stürmisch im Umgang mit Passanten und/oder Besuchern.
Er
freut sich über jeden Besuch/Passant, je fremder desto besser.
Menschen werden angesprungen und befinden sich innerhalb von Sekunden
-im ungünstigesten Falle- "rückling auf dem Boden
liegend" wieder (was keinesfalls passieren sollte)!
Sie
lesen nun in einem Fachbuch, dass sie unmittelbar vor dem "Sprung"
das Knie hochziehen, ihm auf die Füße treten oder sich
zu ihm herunter beugen sollten (je nach Autor!). Und (bei fast allen
Autoren) lesen Sie "üben , üben, üben"
...
Haben
Sie schon einmal darüber nachgedacht, WARUM ein Hund "anspringt"?
Das kann verschiedene Ursachen haben.
GRUNDSÄTZLICH ist das "Anspringen"
der Versuch Ihren "Fang" zu belecken, damit Sie die bereits
vorverdaute Nahrung (denn Sie kommen gerade von der "Jagd"
zurück) ihrem freudig entgegen laufenden hungrigen Welpen
vorwürgen" - eine ausgesprochen freundliche Geste!!!!
REAGIEREN daher bitte auch SIE RUHIG und FREUNDLICH!
1.
Ihr Hund mag alle Menschen, ist lebhaft, jung und furchtlos:
2. Ihr Hund ist unausgelastet (ihm ist "langweilig"):
Einem
"freundlichen" und/oder "unausgelasteten" Hund
das Knie gegen den Brustkorb zu stämmen, oder ihm auf die Füsse
zu treten oder ihn laut schimpfend fort zu schicken hat ganz sicher
zur Folge, dass er nun ABSTAND von "Menschen" hält
(die er ja eigentlich sehr mag)!
Ist das Sinn und Zweck der "Übung"?
Versuchen
Sie es doch einmal damit: "ruhig seitlich wegdrehen und in
dieser abgewendeten Position kurz innehalten UND ERST WIEDER umdrehen,
wenn "Hund" von seinem Vorhaben abgelassen hat"...
Spätestens!!! nach 3 "Lektionen" hat Ihr Hund verstanden,
dass Sie keinen Kontakt möchten. Er wird "verdutzt"
gucken, einige Sekunden innehalten, die Ohren evtl. nach hinten
klappen, wegtrotten, tief Luft holen und sich traurig auf sein "Lager"
zurück ziehen.
Sobald
Sie Ihren Hund kurze Zeit später (max. 10 Minuten) in ruhigem
Ton zu sich rufen, wird er nach wie vor freudig (aber langsamer)
zu Ihnen kommen... denn Sie haben mit ihm in einer Sprache gesprochen,
die er versteht: SEINER SPRACHE!
Ihr
Hund möchte Ihnen oder Besuchern durch "Anspringen"
lediglich zeigen, dass er sie sehr mag... und "Küsschen
austeilend" begrüßen möchte (Fang lecken).
Er MUSS also an Ihnen hochspringen!!!!! solange Sie ihm keinen "anderen
Weg" zeigen!
Sobald
sich Ihr Hund beruhig hat, gehen Sie in die Hocke und lassen Ihren
Hund Kontakt aufnehmen. Strecken Sie ihm Ihre Hand entgegen, denn
IHRE Hand ist IHR "Ersatzfang". Ihr Hund wird ihre Geste
gerne annehmen und freundlich an Ihrer Hand schlecken. Zur Not rennen
Sie anschliessend sofort ins Bad, zum Hände waschen....
Aber
es gibt noch weitere Möglichkeiten, warum Ihr Hund SIE anspringt.
Unter Anderem:
3.
Ihr Hund sucht seine Position im "Rudel":
Spring
Ihr Hund an Ihnen hoch, obwohl Sie ihm (siehe oben) "gesagt"
haben, dass Sie es nicht mögen, wird es Zeit "Klare Worte"
mit ihm zu sprechen...
Ihr
Hund ist weder erzogen, noch weiss er, wo er hin gehört. Im
Grunde ist er ein "armer Tropf" und in eine Position "befördert"
worden, die er eigentlich garnicht innehaben möchte:
Die Position des "Weiss-nicht-wo-ich-hingehöre - Muss-aber-das-Rudel-führen"
Hundes!
Nun
ist es an der Zeit dass Sie das kleine "Hunde 1 x 1" lernen
und es an Ihren Hund weiter geben. Senden Sie uns bitte eine Mail,
wenn Sie diesbezüglich Fragen haben, denn das "kleine
1 x 1" ist sehr umfangreich und auf dieser Homepage zur Zeit
noch nicht "online"!
Wenn
Sie nun glauben, Ihr Hund sei dominant so kann ich Sie beruhigen:
"Natürlich" gibt es keine - gegenüber Menschen
- DOMINANTEN Hunde!
Anita
Volk
Windhunde sind Jagdhunde ...
*QUELLE
Abbildungen:
ALBRECHT Pharma: "Wie wär´s mit einem lieben Hund"
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