Ihr Hund mag nicht" Alleine bleiben ...


Sobald Sie das Haus/die Wohnung/das Zimmer verlassen weint oder bellt er fürchterlich und (für SIE) "herzzerreissend"???

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, WARUM Ihr Hund nicht alleine bleiben kann/mag? Das kann verschiedene Ursachen haben.

1. Verlassensängste:
(zur Rudelführung "unfähige" Hunde und daher "leicht zu führen")

Ein Hund ist ein RUDEL-Tier. Daher kann er GENAU GENOMMEN nur "innerhalb" (s)eines Rudels "überleben". Verlassen Sie als "Rudelführer" sein Umfeld bekommt ihr Hund tatsächlich Todesangst - denn er bleibt ALLEINE zurück....

Manche Hunde reagieren "sehr ruhig" auf eine Trennung von Ihnen. Sie stellen sich tot - denn DANN sind sie weniger angreifbar für ihre "Feinde".

Andere werden panisch und "rufen (bellen)" verzweifelt nach Ihnen - SEINEM "Rudel" oder zerstören Ihre Inneneinrichtung.

Vergessen Sie bitte nicht, dass selbst kleinste Hunde von Wölfen abstammen und nur durch Züchtung" zum "besten Freund des Menschen" befördert wurden! Nicht jeder Hund nimmt diesen "Job" problemlos an.

Einen Hund mit Verlassensängsten lassen Sie bitte NICHT mit Ihnen auf gleicher Höhe liegen. Bett und Sofa sind tabu! (Windhunde i.d.R. ausgenommen) Für Streicheleinheiten und "Nähe" gibt es im täglichen Umgang miteinander andere Möglichkeiten! Sie MÜSSEN - Ihrem Hund zuliebe - der Rudelchef werden - und das ist gar nicht schwer!

Lassen Sie ihren Hund dennoch in Ihrer Nähe. Schliessen Sie ihn nicht aus Ihrem Leben aus, solange er Verlassensängste zeigt. Gewöhnen Sie ihn langsam daran, alleine zu bleiben. Schritt für Schritt im "Minuten-Tempo".

Ganz anders verhält sich das "Nicht alleine sein können" bei manch` anderen Hunden:

2. Kontrollverlust:
(zur Rudelführung durchaus "fähige" Hunde und daher "NICHT für Anfänger geeignet")

Ein Hund ist ein RUDEL-Tier. Daher kann er GENAU GENOMMEN nur "innerhalb" (s)eines Rudels "agieren". Verlassen Sie als "Rudelmitglied" sein Umfeld bekommt ihr Hund ein ernsthaftes Problem: Er kann Sie nicht mehr kontrollieren ...!!!!

Diese Hunde werden also sehr "kontrolliert" nach Ihnen "rufen". Für Sie "erscheint" es herzzerreissend... aber DEM IST NICHT SO!
Sollten Sie die Möglichkeit haben Ihren Hund zu beobachten, während Sie ausser Haus sind (Videokamera oder Freunde, die scheinbar unbeteiligt im Raum sind!) werden Sie feststellen, dass Ihr Hund folgendes Schema abspult:
Ein Blick zur Tür, ein kurzer "Wuff" - NICHTS passiert?
Der Gang zur Tür, ein kurzer "Wuff" - NICHTS passiert.
Darauf folgt ein lauterer "Wuff" oder ggf. ein "Wuff Wuff" - NICHTS passiert.
Dies steigert sich nun dahingehend, dass ihr Hund unruhig hin- und her läuft, bellt und ggf. an der Tür kratzt.
(Diese Hunde laufen bei den täglichen Spaziergängen evtl. gerne "hinter" Ihnen - denn dadurch sind SIE besser kontrollierbar...!)
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Einen solchen Hund lassen Sie bitte nicht mit Ihnen auf gleicher Höhe liegen. Bett und Sofa sind tabu! Für Streicheleinheiten und "Nähe" gibt es im täglichen Umgang miteinander andere Möglichkeiten! Aber hier bitte alles in "Maßen und wohl dosiert"!

In beiden Fällen gilt:

Beim Zurückkommen wird sich Ihr Hund sehr freuen Sie "endlich" wieder zu sehen.
Ignorieren Sie ihn bitte, bis er sich beruhigt hat: NICHT streicheln, NICHT anschauen und auch NICHT mit ihm sprechen.
Sobald sich seine "freudige Erregung" gelegt hat, können Sie ihn freundlich (aber nicht überschwenglich) begrüßen.

Für Sie als RUDELFÜHRER muss es selbstverständlich sein, dass Sie das Rudel verlassen, wann immer Sie wollen. Wenn Ihr Hund Sie erst einmal als "Chef" anerkannt hat, wird er geduldig (meist schlafend) auf Ihre Rückkehr warten.

Da das Thema "Verlassensängste" sehr! umfangreich ist, wäre es wichtig für mich zu wissen, WIE sich die Verlassensängste Ihres Hundes äußern und vor allem WANN? Nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf, wir finden eine Lösung. VERSPROCHEN!

Anita Volk
Windhunde sind Jagdhunde ...

*QUELLE Abbildungen:
ALBRECHT Pharma: "Wie wär´s mit einem lieben Hund"