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Carlos Eine
Nase "lost in Space"
Am 24.5.2005 sollten über Flugpatenschaften APRIL in München, SARAH in Nürnberg und CARLOS und MICAELA in Frankfurt ankommen. Am Morgen des 24.5. bekam ich eine SMS der Flugpaten für APRIL (München)l, dass "BEIDE" Hunde an Bord wären. Ich ging davon aus dass es sich um ein Missverständnis handelte, denn nur ein Hund (APRIL) sollte nach München fliegen - CARLOS wurde in Frankfurt erwartet. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, ob MICAELA überhaupt mitkommen würde. Am Mittag dann grünes Licht AUCH für MICAELA - die Freude war riesig. Die Pflegefamilie machte sich "auf die Socken" denn sie hatten eine weite Anreise (Bodensee) Doch es sollte anders kommen als geplant: Treffpunkt Flughafen Frankfurt: 21.00 Uhr
Erstes persönliches Kennen lernen der Pflegefamilie Bernardi, die vom Bodensee anreiste um Galga MICAELA in Empfang zu nehmen. Die Stimmung ist wunderbar, die Vorfreude riesig.
Gelandet!
Endlich... doch dann ein Anruf von Flugpatin Doro, dass lediglich eine
Box übergeben wurde und zwar MICAELA.
Spanien sagte: "2 Boxen eingecheckt" - Frankfurt sagte: "Nur
eine Box transportiert".
... und wurde von der Pflegemama MANUELA in Empfang genommen...
... und dann hiess es warten bis ich zurück komme, denn ..
... ich machte mich auf die Suche nach CARLOS. Über einen Hintereingang gelangte ich zur Gepäckabholung. Dort traf ich Flugpate Andreas (er ist Doro`s Schatz ). Andreas sagte mir dass ausschliesslich er CARLOS abholen dürfte denn die Papiere seien nun auf seinen Namen ausgestellt und nur in Verbindung mit seinem Personalausweis wäre eine Abholung von Carlos (wann immer das sein sollte) möglich. Ein Alptraum, denn die Flugpaten sollten keine Unanehmlichkeiten durch eine Flugpatenschaft bekommen und so entschuldigte ich mich für das Misgeschick, übernahm die Unterlagen und entliess die beiden - damit sie ENDLICH nach Hause fahren konnten. Alles Weitere war ja wirklich nicht mehr ihr Job. Ich marschierte mit gemischten Gefühlen zum Info-Schalter der Lufthansa. Dort
empfing mich ein "Engel" in Uniform: David Stranger-Smith. Seines
Zeichen Tierschützer und sehr verständnisvoll für meine
Sorgen. Während Mr. Stranger-Smith die Unterlagen fertigstellte klingelte sein Telefon. Nach einer kurzen Zuhörpause, brüllte er in den Hörer: "Ja seid ihr denn wahnsinnig? Die junge (?) Frau steht total aufgelöst und in Sorge vor mir... wo ist der Hund denn nun..." Er beendete das Gespräch - und mit meiner "Fassung" war es vorbei. Nicht gerade sportlich - bin ich diesem Mann quer über die Theke in die Arme gesprungen und habe ihn geküsst. Wer mich kennt weiss, dass es nicht meine Art ist wildfremde Männer zu liebkosen aber Mr. Stranger-Smith war wohl eine Ausnahme :-)) CARLOS
war doch mitgekommen !!!!!
Während
wir zum Förderband gingen informierte Mr. Stranger-Smith das gesamte
Personal über den "freudigen Fund". "Hallo Mary, der
Hund ist wieder da..." - "Peter, stell dir vor, der Hund ist
wieder da..."
Als erstes fiel mir auf, wie mager CARLOS ist... ein Fall für Päppel-Pflegemama Anke.
Ich
habe den kleinen Mann in Empfang genommen, willkommen geheissen und bin
zurück zur Ankunfthalle gegangen. Aber: KEINER meiner Leute war mehr
zu sehen. Draussen vor der Halle fand ich Pflegepapa PASCAL, er demontierte zwischenzeitlich die Flugbox von MICAELA, damit Andrea und ich diese besser transportieren können.
Andrea
und Manuela sind zwischenzeitlich mit MICAELA nach draußen gegangen
Nun
hiess es Abschied nehmen ...
Carlos lief über den Flughafen, als wäre es seine Heimat. Freundlich, fröhlich und frei hüpfte er neben uns her und schien einfach nur glücklich zu sein.
Und
wie ging es weiter?
CARLOS hat sich sofort bei Pflegemama ANKE mit Nasen BERTA und EIKON wohlgefühlt.
Andrea
und ich sind irgendwann im Morgengrauen total erschöpft in unsere
Betten gefallen. Das war Donnerstag morgen...
... und es hiess Abschied nehmen von Pflegemama ANKE....
... CARLOS wechselte direkt in die Arme von HEDWIG - der endgültigen Mama!
MICAELA
übt sich derweil in Telekinese:
:-)) Ende gut - alles gut ... Anita Volk PS: Was ANDREA
und ich auf dem Weg vom Flughafen bis zu unserem Auto noch alles erlebt
haben, erzählen wir besser nicht. Tatsache ist, dass an diesem Tag
NICHTS so lief, wie es normal laufen sollte. Eine Erklärung dafür
könnte sein, dass wir demnächst bei "Versteckter Kamera"
zu sehen sind... eine andere Erklärung kann es eigentlich nicht geben.
Denn wenn Parkautomaten nicht funktionieren, Fahrstühle unsere Beförderung
verweigern und Parkhaustüren eines Flughafens zu ENG für unseren
Gepäckwagen sind - dann ist da eine "fremde Macht" am Werke
gewesen - wetten? |