DER PRÄSIDENT DER OFFIZIELLEN FACHHOCHSCHULE FÜR TIERÄRZTE (MALAGA/Spanien) schreibt im April 2005: Mein Anliegen ist es darzulegen, unter welchen Bedingungen die Tiere im Malaga Pound unter Anwendung von Karbonmonoxid regelrecht gefoltert werden. 1. Seit Februar 2003 arbeite ich als Tierarzt des Malaga Council Veterinärabteilung, hauptsächlich in dem besagten Malaga Pound. 2. Karbonmonoxid verhindert die Aufnahme von Sauerstoff über den Blutkreislauf, unwiderruflich, ohne schmerzstillendes Mittel oder Narkose. 3. Wird Mensch oder Tier einer Dosis von 1% über einen Zeitraum von 5 Minuten ausgesetzt hat das fatale Folgen. Wird dieser Zeitraum überschritten, treten Vergiftungserscheinungen auf. 4. Bei Karbonmonoxid handelt es sich um ein brennbares und sogar explosives Gas. 5. Im Pound Malaga erfolgt der Einsatz dieses Gases wie folgt: In
dem Gebäude für Tötungen werden die Käfige zum zentralen Mittelgang
geöffnet. Die Gaskammer ist aus Stein und ähnlich wie ein Ofen. Die Gaskammer ist nicht höher als 1 Meter, rechteckig, mit Öffnungen an den gegenüberliegenden Seiten, die mit jeweils einer Aluminumtür versehen zu öffnen bzw. zu schliessen sind. Der Innenbereich ist aus Beton, in der Mitte am Boden befindet sich ein Gitter zur Entwässerung, definitiv handelt es sich nicht um ein Belüftungssystem! Befinden
sich erst einmal 30-40 Hunde in dem Raum, werden sie in die Gaskammer gedrängt,
wo sie sich übereinanderstapeln, aufgrund der Enge. Aus diesem Grund wird
auch das Beruhigungsmittel benötigt, um sie gefügig zu machen und um
Kämpfe untereinander zu vermeiden. Man
kann sich vorstellen, was nötig ist, um die Hunde in diesen kleinen Raum
mit 5-6 qm zu bekommen. Das
Karbonmonoxid wird in den Raum geleitet mit einer Dosierung von 6 Liter pro Minute
was das Maximum bedeutet innerhalb von 12 Minuten. Dann
wird der Absperrhahn geschlossen und nach 5 Minuten werden die Türen geöffnet
und die Kadaver herausgenommen. Während
das Gas noch auf die erste Gruppe wirkt, wird bereits die nächste Gruppe
mit Beruhigungsmitteln ruhiggestellt. Aufgrund der Schreie der ersten Gruppe ausgelöst
durch den Sauerstoffmangel, gerät die 2. Gruppe in Panik, versucht den Fängern
zu entkommen, vor lauter Hilflosigkeit beginnen sie zu winseln und unter sich
zu machen. Das
macht natürlich die Arbeit der Hundefänger mit den Lassos noch schwieriger,
da sie in die Käfige hineingehen müssen, um die Tiere einfangen zu können.
Ich
muss darauf hinweisen dass das Hundegeschrei während der Vergasung mehr als
10 Minuten anhält, ein mitleidserregendes Stöhnen, Schmerzschreie, Wimmern
und Bellen. Es ist nun umso schwieriger die 2. Gruppe in die Gaskammer zu bekommen, da die 1. Gruppe in ihrem Todeskampf uriniert und ihren Darm entleert haben, was auch der Grund für das Entwässerungsgitter ist. Aufgrund der oben aufgeführten Tatsachen ist es meine Empfehlung als Tierarzt und mein Wunsch als fürsorgliches, menschliches Lebewesen, dass keine weiteren Tötungen unter diesen Umständen, insbesondere im Hinblick auf den langen Leidensweg der Hunde vor ihrem Tod, stattfinden. Die Vorteile dieser Tötungsmethode sind: Der zeitliche Aufwand für die Tötung ist gering, dabei werden 30-40 Hunde auf einmal getötet und nicht jedes Tier muss einzeln narkotisiert werden. Die Entsorgung der toten Körper ist einfacher, da sie sich in der kleinen Kammer befinden und leichter zur Entsorgung abtransportiert werden können. Die Arbeiter bilden eine Kette und befördern die Kadaver nacheinander auf einen Lastwagen. Für
die Tierärzte ist es wohl einfacher, jedes Tier nur mit einer Spritze zu
narkotisieren, als ihnen die 2 Spritzen zu geben die für eine Überdorsierung
nötig sind. Ausserdem ist die Tötung in der Gaskammer billiger als eine Überdosierung durch ein Anästhesetikum Ich hoffe, dass diese Informationen für Sie hilfreich sind. Mit freundlichen Grüssen
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